Diakoniestation

Einzugsgebiet

Kirchengemeinde St. Peter, mit den Stadtteilen St. Peter, Gleißhammer, Galgenhof und St. Paul im Süden von Nürnberg.

Die Sozialstruktur des Gemeinde- und Einzugsgebietes umfasst, wie auch schon während der Industrialisierung um 1900, reine Arbeiter-Viertel. Nur andere Randgebiete sind Einfamilienhaus-Siedlungen. Neben Arbeitern machen einen hohen Prozentteil ausländische, vorwiegend türkische Mitbürger aus. Problematisch wirkt sich die sozialschwache Struktur im Stadtteil aus. In sehr eingeschränktem Umfang können Hilfsangebote von den finanz- und sozialschwachen Haushalten angenommen werden. Einen Großteil der Haushalte stellen allein lebende Frauen. Die soziale Infrastruktur ist im Nürnberger Süden ziemlich gut abgedeckt und vernetzt. Neben Diakoniestationen, Sozialstationen der Caritas und Einrichtungen der anderen freien Wohlfahrtsverbände, arbeiten auch private Anbieter. Versorgungsdefizite können so nicht entstehen.

Die Hauptaufgabe der Diakoniestation ist die Alten- und Krankenpflege.

Die Betreuung und Versorgung findet beim Patienten (Kunden) statt. Patienten können jedoch auch in der Station versorgt werden. Seit Beginn der Pflegeversicherung im Jahr 1995 wurde der Zweig der hauswirtschaftlichen Versorgung ausgebaut.
Seit 1988 ist der Sitz der Verwaltung bzw. der Geschäftsführung des Vereins ebenfalls in der Hallerhüttenstraße.

Zu den Aufgaben der Alten- und Krankenpflege gehören neben medizinischer und hauswirtschaftlicher Versorgung, die Beratungsgespräche.
Beratung, um dem Kunden die Möglichkeiten der Pflegeversicherung aufzuzeigen, zum anderen müssen die Kostenvoranschläge und Behandlungsverträge mit den Patienten und deren Angehörigen geschlossen werden.

Außerdem werden die medizinischen Hilfsmittel vom Fachpflegepersonal empfohlen und die Beratungsgespräche nach § 37 Abs. 3 Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) geführt, die die Pflegeversicherung zur Qualitätssicherung vorschreibt.

Derzeit werden zwischen 130 und 150 Personen betreut. Dazu gehören auch die Mieter des Betreuten Wohnens, dessen Träger die Stiftung St. Peter in Nürnberg ist. Das erfordert täglich mehrere Pflegetouren im Früh- und Spätdienst, manchmal auch Einsätze in der Rufbereitschaft nachts.
Die Rufbereitschaft wird zwar von den Johannitern ausgeführt, jedoch übernimmt die Diakoniestation St. Peter und Paul die Sterbebegleitung ihrer Patienten zuhause selbst.

Die Arbeitszeiten und der Arbeitsumfang ist sehr unterschiedlich.
Ohne das Engagement unserer Mitarbeiter könnten viele Aufgaben, z.B. im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit nicht übernommen werden. Mithilfe an der Kirchweih, an Veranstaltungen unseres Dachverbandes, dem Diakonischen Werk Bayern oder der Stadtmission Nürnberg e.V. oder am Stadtteilfest sind selbstverständlich.

Angaben zur Einrichtung

Diakoniestation St. Peter u. Paul
Hallerhüttenstr. 14
90461 Nürnberg
Telefon: 0911-46 61 06, Fax: 0911-46 61 02
eMail: diakpeter.hm@arcor.de

Träger: Diakonieverein St. Peter e.V.